Lief bei mir #4

Im Prüfungsstress darf es gern etwas lauter sein. Man hat durch die Lautstärke das Gefühl, dass die Gedanken leiser werden oder auch mal überhört werden können.

 

1) SDP – Männer und Frauen

Klischeekeulen und eine große Portion Selbstironie. Klingt sehr nach den witzigen, Anfängen dieser Kombo. „Frauen ist so heiß, Frauen ist so kalt, Frauen müssen pipi, Frauen haben Angst im Wald. Bis sie haben was sie wollen geben Sie nicht Ruhe. Frauen haben immer zu wenig Schuhe…. Männer versteh´n keinen Spaß, Männer geben immer Gas, Männer sind irgendwie weich in der Birne, Weiterlesen

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„Und ich dachte immer, Kindergeburtstag wäre das Schönste.“ Spaceman Spiff – Scheune Dresden 25.01.2017

Hannes Wittmer alias Spaceman Spiff feiert seinen Geburtstag dieses Jahr in Dresden und das zusammen mit etwa 200 Leuten in muggeliger Atmosphäre in der Scheune.

Die Bühne leuchtet entweder blau, rot oder garnicht, alles an diesem Abend wird anfangs minimal gehalten, außer die Worte. Er eröffnet mit Der Tag, an dem ich nicht verrückt wurde. Und gibt einen guten Einstand, zeigt wie der Abend laufen wird. Auf der Bühne sind 10 Saiten. Hannes wird begleitet von einer wundervollen Cellistin namens Klara. Eine herzlich freudige Begrüßung folgt. Er wirkt zerstreut und wuselt zwischen Gitarren, Stimmgeräten und Effekten umher. Klara dagegen sitzt ruhig auf ihrem Stuhl und lächelt zufrieden. Niemand kann so gut Räume und Köpfe mit Worten füllen die der Hamburger.

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Lief bei mir #3

Eine Woche voller großer Musik. Diesmal wohl eher von den Texten her. Für uns Studenten hängt da gerade so eine freche Prüfungszeit im Nacken, was macht man also? Man sucht motivierende, erzählende Musik und geht auf Konzerte. Ein wohl perfekter Abend wurde mir diese Woche von Eric Fish & Friends sowie Kimkoi beschert. Zuhören ist manchmal erfüllender als Lautstärke. Weiterlesen

Eric Fish & Friends – Eastclub Bischofswerda 20.01.2017

„Mit dem Album habe ich meinen Anspruch erreicht, habe ihn erfüllen können.“ Eric Fish schaut auf den Boden und lächelt zufrieden. Wechselt, die noch eben gewechselte Gitarre wieder aus und stimmt das Lied „Zeit verstreicht“ an. Der schwarz gestrichene Raum, mit einer drückenden Decke bietet den textlich starken Liedern Atmosphäre um sich zu entfalten. Auf der Bühne stapeln sich die Gitarrenkoffer, davor aufgereiht ihr Inhalt. Der ganze Abend ist ein Wechselspiel zwischen 6 und 12 Saiten und sorgt somit für volle und dennoch wieder filigrane Melodien. Unterstrichen wird das ganze durch Rainer Michalek. Die Stimmen harmonieren wundervoll. Der Abend wird gefüllt von Liedern von Mahlstrom, gemischt mit alten Highlights.

Der erste Refrain von „Anders sein“ singt das Publikum, was sich aus knapp 100-150 Leuten zusammensetzt und Wohnzimmeratmosphäre genießen darf. Die Leute sitzen auf schweren Ledersesseln oder Barhockern, unterhalten sich, trinken etwas, wippen im Takt und hören gespannt den Texten, schaukeln mit den Oberkörpern zum Takt der Musik. Zu den irischen Klängen wird auch getanzt und die erst noch klatschenden Leute drehen sich nun über dem Teppich, auf dem sie gerade noch mit den Blicken nach oben gespannt saßen.

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Lief bei mir #2

In dieser Woche möchte ich meinen Kopfhörern danken, die mich wundervoll von den ganzen Menschen abgeschirmt haben. Man könnte Pubertär sagen: Musik an, Welt aus. Oder aber etwas Erwachsener: Köpfhörer auf und diese nervigen Menschen sind einfach still. Man sieht und riecht sie zwar noch, aber hört sie zumindest nicht mehr. Die Uni macht nun ernst, Klausurenphase rückt näher und Stress wird größer. Mimimi. Was hilft also? Die Mischung aus dröhnender und beruhigender Musik: bitteschön: Weiterlesen

Lief bei mir #1

„Lief bei mir“ wird 2017 etwas anders laufen.

Ein Monat bietet 30 bis 31 echt lange Tage. Bevor eine Woche um ist, hat man viel um und in den Ohren gehabt. Also warum nicht eine wöchentliche Frequenz ausprobieren um Neuheiten und Ohrwürmern etwas mehr Raum zu geben.

In der ersten Woche des Jahres wird das gemuffelte guten Morgen für die ersten paar Tage in ein „Gesundes Neues“ ersetzt. Alle reden davon, dass sie sich nichts vornehmen und haben trotzdem einen Smoothie in der Hand. Weiterlesen