Lief bei mir #10/#11

Die Uni kann ein Zeitfresser sein. Und hat mein Vorhaben gebrochen, jede Woche festzuhalten, was musikalisch Herz und Hüften bewegt hat.

1) Prides – Out oft he Blue (Piano Version)

Kitschige Pianoversion eines wundervollen Duos. Kann man gut nebenbei laufen lassen. Ist nichts Besonderes. Aber klingt nach einer einfachen vierhändigen Begleitung und einem etwas nassgenuscheltem Gesang.

Östrogenhighlight: 9/12

2) Journey – Don’t stop Believin‘

Das Lied ist genau richtig, wenn man morgens auf dem Weg zur Slub ist um den ganzen Tag vorm Laptop zu hängen. Es macht richtig Spaß zu diesem Lied durch die leeren grauen Straßen zu gehen, denn glücklicherweise ist gerade alles grau vor den Fenstern. Motivationshit, den man immer mit etwas musical-charme mitsingen möchte und dabei ein paar Ausfallschritte zur Seite macht, wenn keiner hinsieht.

Klassiker: 8/12

3) Bastille, Rag’n’Bone Man – Remains

Klassisches Radiophänomen, das allerdings im Radio keinen Platz findet. Die einzelnen Teile des Duos sind allein recht schnell totgespielt oder gar in der One-Hit-Wonder Fraktion zu verorten. Jedoch ist der Stimme des bärtigen Rag’n’Bone Man damit wirklich ein zu schnelles Urteil getan. Etwas Bassdominante Gitarre als Basis und ein Schlagzeug mit echo-Effekt dazu sorgt dafür, dass es trotzdem noch in die moderne minimale Kategorie passt. Es hat wundervolle aufbauende Passagen.

Neuheit: 8/12

4) Bosse – Seemannsblau

Einer der Gedankenklassiker. Ich habe (Mal wieder) ein Bosse Konzert verpasst. Ich hasse mich inzwischen selbst dafür. Jedoch sehe ich es nicht ein, Tickets für ein Konzert ein halbes Jahr vorher zu kaufen, das passt nicht zu meiner Konzertgängerphilosophie.

„In den Nächten und der Hitze ohne dich bei mir zu wissen mein Kind und ich glaubte dann, alles strahlt für den Moment, ich glaub dann alles hält für seinen Moment. Ich bin so Seemannsblau.“

Muttersprachler: 12/12

5) A Tale of Golden Keys – Three Weeks

Der absolute Dauerohrwurm der letzten Wochen. Das Lied ist eher lowlevel. Aber es hat Dinos auf dem Cover (; Es lebt von der angerauchten, gehauchten Stimme des Sängers, des leichtfüßigen Textes, der sich gefühlvoll mit dem Leben und Sein an sich auseinandersetzt. Das Lied strahlt Ruhe aus und hat deswegen etwas, dass mich in seinen Bann zieht.

Dauerohrwurm: 11/12

6) Feine Sahne Fischfilets – Warten auf das Meer

„Hauptsache du schläfst und deine Hände bleiben warm. Ich vergesse nie die Tage, da draußen auf dem Meer, ungewiss und ohne Schlaf, das hast du nicht verdient.“

So gefühlvoll können die Rotznasen auch. Packt ganz schön, wenn man über Leben und Vergänglichkeit nachdenkt.

Muttersprachler: 9/12

7) Five Finger Death Punch – Weight Beneath My Sin

Neues Lieblingsalbum der Jungs ausgekoren. Das Lied wird dominiert von dem monoton knallenden Part, den die Band beinhaltet. Die Monotonität wird jedoch durch verschiedene Dynamiken genommen, die als Wechselspiel zwischen Gitarre und Schlagzeug auftreten. Der Refrain ist wie immer ein absoluter Ohrwurm

In Your Face: 9/12

8) Five Finger Death Punch – Cradle tot he Grave

Melodischer ist dagegen das Stück. „Love me or hate me, i walk alone!“ Super langgezogen und sehr melodiös singt Ivan diese kraftvollen Zeilen mit der typischen – gib einen scheiß drauf was die anderen sagen -Stimme auf eine superschnelle Double Bass. Wundervoll träumerisch ist auch das Solo und die Übergänge gestaltet. Lieblingsliedcharakter.

In Your Face: 11/12

9) Michelle – Leben bis es weh tut

Das passiert, wenn die beste Freundin auf Schlager steht. Aber in der Richtigen Stimmung und Laune macht auch sowas Spaß. Also einfach mal drauf einlassen.

Ausnahme: 6/12

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