Lief bei mir … #13

Motivationslieder und Gefühlsschübe:

1) Ignite – Begin Again

Der Anfang von diesem Lied ist instrumental gehalten. Mehrstimmig starten sie in dieses Goldstück der positiven Energie. Musikalisch ist es sehr klassisch rockig gehalten: Auf und ab der Gitarrenmelodielienie, Solo auf Becken Bass-Drum Kombination. Zwei Stimmen, eine beruhigende warme Männerstimme und eine dezent ausbrechende  liefern sich ein Wechselspiel.

„I want to see you tomorrow, Don’t get content with the sorrow, You can save yourself the scars to mend, Always count on me again“

In Your Face: 9/12

2) Alex Mofa Gang – Die Reise zum Mittelmaß der Erde

Eingängig, einfach gehalten. Klassischer Deutsch Rock/Pop. Ein Vorbote für die kurzweiligen Sommersonnenlieder. Es sticht nichts wirklich heraus, der Refrain ist doch eher schwach gehalten mit Worten wie: „Ich bin nicht so wie du. Denn uns beide vereint nur eine gute Geschichte – 4 Sommer lang.“

Muttersprachler: 3/12

3) The Devils Trade – I’ll be your dawn

Laute Stimmen und tendenziell eher lautere Musik die auf Akustikgitarren trifft wird viel zu sehr unterschätzt. The Devils Trade bieten eine klassisch Rockige Stimme in Richtung (mit Vorsicht zu betrachten) Corey Taylor. Schaut euch am besten ein Video dieser Band an, so wie der Bart dieses Mannes aussieht, genauso klingt er. Es wirkt melancholisch und dennoch mitreißend. Dafür sorgen der kurze klatschteil im Verlauf des Liedes. Hervorbeschwört durch die Melodie. Etwas zurückhaltend und Handgemacht kommen die Ungarn daher und dudeln sich gleich ins Herz.

Neuheit: 10/12

4) Daniel Decker – Weißer Wal

Das Intro klingt sehr warm, könnte von einem älteren ruhigen Bosse Lied und kommt sehr einladend daher. Ein Bruch zum weichen Klang der Gitarre ist die Stimme, welche eher einfach ist. An einigen Worten merkt man, dass sie dazu neigt wegzubrechen, jedoch geht es dann in die weiche Art der Musik über und wird von einem grandiosen Text getragen. Es fehlt Kraft in der Stimme, was den Liedern einen erzählenden Charakter gibt. Besonders schön ist, dass es nur Gitarren als Basis dienen, die einfach aber sehr schön gehalten sind. „Und in unseren Trümmern fanden wir was wir verloren. Doch es wird niemanden kümmern, es ist als wären wir niemals geboren. Wir jagen wieder mal unseren eigenen weißen Wal, damit wir morgen wieder aufstehen können.“

Neuheit: 7/12

5) Tomte – Wie ein Planet

Mal wieder etwas ausgekramt. Das Heureka Album von Tomte Album bietet alles was man mit der Band verbindet. Groovige, eingängige, leichte Melodien, etwas viel genuschel in der Stimme und erzählte Geschichte auf Musik mit einer dominanten Bassline.

„Mein Herz so schwer, meine Freunde weinen ich habe gehört es beginnt eine Zeit… Ich schwimm entgegen du schwimmst davon, mein Herz so schwer wie ein Planet, du hast gesagt, dass du nicht gehst. Du hast gelacht, ich habe geschrien, sie bekommen nicht was sie verdienen.“

Muttersprachler: 10/12

6) Rise Against – The Strength to go on

Das Appeal to Reason Album hat es mir gerade echt angetan. Das Lied reiht sich ein in die positiven Motivationslieder, welche mit Kraft quasi gleich ins Blut gehen. Es ist eines dieser Stücke, denen man in der Regel zu wenig Beachtung schenkt aber in Wirklichkeit wahre Schätze sind.

Klassiker: 10/12

7) Three Days Grace – I hate everything about you

Recht soft gehalten und doch eher eine monotone Basis. Bis zum Einsetzen des wundervollen Refrains, der im 90er Jahre Rock Charme daherkommt, aber auch betont wie schwach die Strophen im Vergleich sind.

In Your Face (aber vorsichtig): 6/12

8) Gregor Meyle – Kannst du mich verstehen (live)

Menschen richtig kennenlernen ist so eine Sache. „Sag mir, Du brauchst mich, Sag mir nur wann und wo, Ich werde da sein, in Deiner Welt. Sag mir, Du willst mich, Sag das nicht einfach so, Denn ich werde schwach sein und Dir vertrau’n.“ Live kommt die Stimme von Gregor Meyle einfach nur stark raus. Meyle verbaut das Ziel von einem Menschen so gesehen zu werden wie man ist, wunderbar in diesem Text.

Östrogenhighlight: 10/12

9) Graveyard – The Siren

Grandiose Band, mit starken Blues einflüssen. „I was captive on a slave boat rowing through the swamp, they threw me off into the lake of alligators, eyes were glowing in the dark, and fear was in the air… Tonight a demon came into my head and tried to choke me in my sleep“

Die Stimme, die Power, alles ist grandios verteilt, wenn auch mit großen Umbrüchen bestückt. Die Gitarre hat bei ihren Zwischenspielen grandiose Dynamiken und wird nach kurzer Zeit von einer zweiten unterstützt.

Neuheit: 11/12

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