Lief bei mir #15/#16

1) Portugal. The Man – Our Way

Sehr voll und geladen und zugleich spährisch träumerisch kommt das füllende Lied daher. Auch wenn man im ersten Moment denkt, man hat zwei Musikplayer laufen und fertigt ein unfreiwilliges Mashup an, ist es in Wirklichkeit ein abgestimmtes Wechselspiel von grooviger Dominanz und sehr roher Gitarre, das wahrlich in ein Wirrwarr übergeht.

Neuheit: 7/12

 

2) Ed Sheeran – Galway Girl

Während der kleine Bruder bei dem rothaarigen Briten zum Konzert ist, packt mich das Fieber dann doch auch etwas. Ohrwürmer kann er. Etwas eingängiges Gitarrengeplänkel dazu und den sympathischen Rappart noch eingebaut eh es wieder zum melodischen Ohrwurmteil kommt, der etwas gefiedel passend zum Text beinhaltet.

 

Neuheit: 8/12

 

3) Neon Trees – Everybody Talks

Sommerlaunebringer.

 

Dauerohrwurm: 10/12

 

4) 36 Crazyfists – Renegades

Wieder einmal ein Cover einer Band, von einem Radioschischilied, das es schafft mehr Charakter in das Lied zubringen, als es im totgespielten Radio je erlangen könnte. Mit monotonem Gesang steigt Howard Jones in den Part ein, nahezu clean mit etwas echo aber an sich wenig Effekt wird die Stimme belastet. Im Refrain geht es über in das klassische auf den Bass-Drum Takt laut sein. Es behält das Monotone was solche Cover meist nicht vermeiden können. Allerdings bekommt es mehr Kraft und reiht sich in den sowieso recht monotonen Klang der Crazyfists ein. Könnte live allerdings sehr gut funktionieren. Man freut sich auf den Anfang der Bridge und wird dann doch von zu vielen Effekten enttäuscht.

 

Neuheit: 7/12

 

5) Days Of Jupiter – Awakening

Clean, gezupft auf den Basstönen der Gitarre, gefolgt von einem brummenden Bass und lauter werdenden Schallenden Becken. Das Lied baut sich klassisch auf, nimmt dynamisch Geschwindigkeit an und wird durch den Gesang gebrochen. Der klassische Doppelte Abschlag auf der stark verzerrten Gitarre kündigt den Einstieg ein. Als Bridge gibt es etwas Hall auf den Gesang und einen Refrain im leichten Breakdown Stil als folgendes Element. Das Schlagzeug verdient mehr Beachtung, als es durch die, stark auf die Vocals achtende Abmischung bekommt. Noch ein zwei Mal Refrain und Zwischenspiel im Wechsel, das war es dann auch. Die Brücke schließt sich ganz gut, da das Outro dem Intro stark angelehnt ist. Stimmig, Rund, eingängig.

 

Dauerohrwurm: 10/12

 

6) Jens Lekman – How Can I Tell him

Klingt kitschig, ist es auch. Allerdings ist es musikalisch sehr filigran und ausgespielt. Etwas zum träumenden hinhören.

 

Östrogenhighlight: 10/12

 

7) Wilco – Misunderstood

 

8) Days Of Jupiter

Gerade noch hochgelobt, müssen sie jetzt alles vergeigen. Und mit effektbeladenen, rauschenden Kinderchorelementen in ihr neues Lied We Will Never Die starten. Gefolgt von einer monotonen, langweiligen Melodielinie, die die Vocals nicht unterstützt, aber zu schwach ist um teilweise gegenläufig zu agieren.

 

Neuheit: 2/12

 

9) Swiss & Die Anderen – Zickzackkind

 

Muttersprachler: 8/12

 

10) Boysetsfire – With Every Intention (LIVE)

Viel zu lang darauf gewartet, sind sie nun endlich da die Live Versionen der drei älteren grandiosen Boysetsfire Schmuckstücke. Mit einem wunderschönen Artwork, sauber aufgenommen, herzlich und natürlich klingenden Versionen haben die Jungs gleich drei wundervolle Alben bestückt. Zu ihrem 20 Jährigen Bestehen im Letzten Jahr wurden die Alben in Berlin eingespielt. Jeden Abend ein anderes Set. Nach den einzelnen Stücken enthalten – die geliebten Ansagen, die Nathan Gray herzlich und teilweise unter lautem Atem in die Runde gibt.
Neuheit: 12/12

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